Normalität der Gesellschaft

Die Normalität wie sie erwartet wirdDas Thema Brustvergrößerung ist in unserer, von Schönheitsidealen geprägten Gesellschaft, immer mehr ein Thema. Die Medien zeigen es uns täglich mehrfach. Der perfekte Körper, die Norm, steht im Vordergrund und steht für Erfolg und weiterkommen. Demnach ist ein straffer, jugendlich und attraktiv aussehender Körper das Maß aller Dinge. Und dazu zählt auch die weibliche Brust. Wohl geformte, große Brüste werden Apfelbrüsten vorgezogen. Auch immer mehr Prominente stehen in der Öffentlichkeit offen zum Thema Brustvergrößerung. Es scheint so, als gehören Brustvergrößerungen zur Tagesordnung. Somit kein Wunder, das immer mehr Frauen hier mitziehen wollen.

Die Frage des richtigen Alters

Auffällig ist hier vor allem, das Alter der Frauen, welche sich eine Brustvergrößerung wünschen, wird immer jünger. Junge Frauen, bei denen das letzte Wort der Körbchengröße noch längst nicht gesprochen ist, machen sich bereits Gedanken über die Größe der Brüste und eine mögliche Brustvergrößerung. Die Größe der Brust steht stark für das Selbstbewusstsein der Frau. Gestärkt durch die Medien, werden immer mehr und vor allem immer jüngere Frauen von der Welle der Brustvergrößerung mitgerissen. Wobei hier auch stark differenziert werden muss. Denn nicht immer liegt der Grund der Brustvergrößerung allein im schlichten Wunsch nach mehr Körbchen. Oftmals sprechen auch medizinische Gründe dafür, eine Brustvergrößerung durchzuführen.

Frauen, bei denen die Brüste stark vom Idealbild der Frau abweichen, oder bei denen durch Krankheitsbilder wie beispielsweise Krebs ein Teil der Brust entfernt werden musste, haben durch eine Brustvergrößerung eine ganz neue Perspektive im Leben. In solchen Fällen, wo starke seelische Folgen zu befürchten sind, werden die Kosten einer Brustvergrößerung meist durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Bei minderjährigen ist eine Brustvergrößerung durch eine OP nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten möglich, sollte jedoch aufgrund des Alters kritisch beäugt werden.